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Erfolgsgeschichten

Karsten Reimann, Klostermansfeld

Selbst aktiv werden zahlt sich aus!   

Im Sommer besuchte ich das Projekt SPURWECHSEL und lernte dadurch verschiedene Arbeitgeber näher kennen. Im ersten Gespräch zum Projekttag vereinbarte ich einen Termin um Näheres abzusprechen, so die Arbeitszeiten, Tätigkeiten, Einsatzort sowie die Konditionen.

Da ich zwar im Besitz des Lkw Führerscheins bin, aber seit Jahren nicht gefahren war, habe ich meiner Arbeitsvermittlerin der Agentur für Arbeit meine Situation geschildert. Nach kurzer Bearbeitung stand es fest - die Agentur für Arbeit förderte mein Fahrtraining, sodass ich ein paar Wochen später bereits bei meinem neuen Arbeitgeber die Arbeit aufnehmen konnte.

 

 

Frank Paul

Eigeninitiative lohnt sich!   Ich bin Frank Paul, 28 Jahre jung und trotz der schwierigen Arbeitsmarktbedingungen gerade in unserer Region überzeugter Sachsen-Anhalter. Als gelernter Koch hatte ich nach Beendigung meiner Ausbildung im Jahr 2004 deutschlandweit diverse Jobs angenommen, so auch in Köln, auf Sylt und im Sauerland. Weil ich ein sehr sozial geprägter Mensch bin und mir mein Freundeskreis sehr fehlte, kam ich im Jahr 2008 zurück nach Hettstedt. Es war ein Schritt ins Ungewisse, die Wohnungssuche klappte nicht sofort wie gewünscht und als Quereinsteiger in einer Ziehsteinpoliererei war ich der Erste, der in einer wirtschaftlichen Auftragsflaute gekündigt wurde. In der Randstad GmbH und als Leiharbeiter über IK Hofmann und Pro Arbeit Aschersleben bei den Mansfelder Kupfer- und Messingwerken merkte ich, wie sehr mir die Arbeit in der Produktion entgegenkommt. Noch immer stand jedoch die Frage der mangelnden Qualifikation im Raum – ein Zustand, den ich in Eigeninitiative abstellen wollte und musste, wenn ich perspektivisch eine Festanstellung anstreben wollte. Ausschlaggebend war hier ein hervorragendes Übereinkommen mit Alexander Weber von der gleichnamigen Fahrschule in Hettstedt, bei welchem ich trotz rollender Woche und knapper Freizeit den Kran- und Staplerschein erworben habe. Diese Ausbildung hat sich inzwischen bezahlt gemacht: Ich bin seit Oktober letzten Jahres festangestellt bei MKM.

 

Sebastian Voigt, 30 Jahre alt aus Hettstedt

Vom Bauarbeiter zum Baustellenfahrer. Ich bin der Basti und habe 2000 an der Nordsee meine Lehre zum GaLa- Bauer absolviert. Anschließend war ich 2 Jahre in Karlsruhe tätig. Im Mai 2007 führte mich mein Weg in die Schweiz als Betonbauer. Mit vielen Höhen und Tiefen blieb meine Herz, trotz neuer Freunde und Kollegen, in meiner Heimat Hettstedt.

Fünf Jahre „Schweizer auf Probe“ und dann durch Heimweh mein Entschluss: „Wieder in die Heimat zurück!“  Vor Ort ergab sich durch die Arbeitsagentur die Möglichkeit meinen Kindheitstraum zu realisieren – ich absolvierte die Ausbildung zum EU Berufskraftfahrer.  Hierfür waren einige Hürden für die Bewilligung der Ausbildung zu meistern.  

Die Ausbildung war in vier Monaten erfolgreich absolviert. Beim Bildungszentrum  Weber habe ich während der Ausbildung tolle neue Kontakte geknüpft und so stellte Herr Weber auch den entscheidenden Kontakt her. Unmittelbar nach der Ausbildung startete ich so bei meinem neuen Arbeitgeber und bin bis heute in Lohn und Brot.